Wer kennt nicht die Geschichte vom "Rumpelstilzchen"?
Genau so denkt man. Doch es ist zu bemerken, dass die Märchenklassiker den Kindern wirklich nicht mehr oder nur noch sehr selten bekannt sind.

Da prahlt also der Müller vor dem König, dass seine Tochter aus Stroh
Gold spinnen könne. Der König in seiner Gier veranlaßt, dass eine Kammer mit Stroh gefüllt werde und das Mädchen all dieses Stroh zu Gold verspinnen soll.
In ihrer Not ruft die Müllerstochter: "Wer kann mir jetzt nur noch helfen?!" Und es erscheint ein kleines Männlein. Es lässt sich von der Müllerstochter
eine Belohunung zusichern und verspricht dafür, das Stroh zu Gold zu verspinnen.
Gesagt, getan. Der wiederkehrende König ist derart fasziniert, dass
er die Spinnerei wiederholen lässt. Jedoch kann die Tochter dem Männlein nichts mehr für seine Dienste geben und so fordert dieses als Lohn das
erste Kind der Müllerstochter, das sie als Königin gebärt. In der Hoffnung, irgendwie aus diesem Pakt wieder
aussteigen zu können,
willigt die Müllerstochter in ihrer Not ein.
Und wie geht es weiter?